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Metabolisches Syndrom

Unter der medizinischen Bezeichnung des Metabolischen Syndroms werden mehrere Stoffwechselerkrankungen vereint. Zum Krankheitsbild eines Patienten wird das Metabolische Syndrom gezählt, wenn drei der unten gelisteten Störungen diagnostiziert werden.

Dazu zählen:

  • Diabetes mellitus Typ-2
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörung (erhöhte Triglyceride und Cholesterin)
  • Übergewicht (Bauchfett)

Auch weitere Risikofaktoren, wie Rauchen, Stress oder mangelnde Bewegung, wirken sich schädlich auf die Blutgefäße aus. Da diese Krankheiten sich gegenseitig beeinflussen, treten sie oftmals zusammen auf. Zudem trägt jede einzelne Störung dazu bei, dass sich Schäden an den Blutgefäßen absetzen. Je mehr Stoffwechselstörungen vorliegen, desto größer das Risiko für Folgeerkrankungen. Eine individuell angepasste Therapie, in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt, ist daher zwingend notwendig – gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion zählen zu den Hauptmaßnahmen.