Banner

Lexikon Navigation

Mausarm

Immer mehr Menschen, die am Computer arbeiten, leiden unter dem sogenannten Mausarm. Das ist eine oft schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung als Folge von Fehlbeanspruchung. Um dem vorzubeugen, empfehlen sich weiche PC-Handauflagen, die Sie unter ihre Hand, Handgelenke und Unterarme legen können. Auch höhenverstellbare Armlehnen sind hilfreich. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfiehlt den höhenverstellbaren Schreibtisch oder Beistelltisch, um abwechselnd im Sitzen und Stehen zu arbeiten.

Der »Mausarm«, unter Medizinern als RSI (Repetitive Strain Injury: Verletzung durch wiederholte Beanspruchung) bekannt, zählt zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Heftige Schmerzen in Armen und Fingern sind das Ergebnis sich ständig wiederholender Bewegungen beim Bedienen von Maus oder Tastatur.

Eine Studie der Landesanstalt für Arbeitsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen belegt bei 62 Prozent der Bildschirmarbeitskräfte Verspannungen im Nacken-/Schulterbereich und bei fast jeder/jedem Vierten quälende Muskelschmerzen in Armen und Fingern, typische RSI-Symptome. Betroffen sind vor allem Bildschirmarbeitskräfte zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr.

Die Symptomatik entwickelt sich häufig schleichend. Viele nehmen anfängliche leichte Schmerzen nicht ernst, obwohl daraus Dauerschäden entstehen können. Bei Schonung gehen die Beschwerden zunächst zurück, sodass die Betroffenen oft erst sehr spät zum Arzt gehen. So weit muss es allerdings nicht kommen. Handauflagen helfen bei der PC-Arbeit gegen den "Mausarm" vorbeugend.