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Insulinpen

Etwa 90 Prozent aller insulinpflichtigen Diabetespatienten nutzen heutzutage einen Insulinpen. Das Wort „Pen“ kommt aus dem Englischen und steht für Füller bzw. Federhalter – denn die Nutzung des Pens lehnt sich an das Prinzip eines Füllers an. Es wird eine vorgefüllte Insulinampulle eingesetzt  und mittels einer Kanüle wird das Insulin in den Körper gespritzt, dazu betätigt man einfach den Drehmechanismus oder einen Knopf – eine Vielzahl von Pen-Modellen und Designs stehen von verschiedenen Herstellern zur Auswahl. So lassen sich ebenfalls Sehprobleme oder motorische Einschränkungen berücksichtigen.

Im Vergleich zur Einmalspritze ist es somit möglich unauffällig, und vor allem ohne Aufziehen des Insulins, einen Bolus abzugeben. Das Risiko für ein fehlerhaftes Aufziehen wird vermindert, wodurch sich auch die Unabhängigkeit von fremder Hilfe ergeben kann.