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In unserem Glossar möchten wir Ihnen Fremdwörter und Fachbegriffe erklären sowie weiterführende Gesundheitsratschläge geben. Klicken Sie im Produktext auf das orange unterstrichene Wort oder suchen Sie direkt in unserem Glossar nach der passenden Erklärung.

Die meist gelesenen Einträge

Blutzucker

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Blutzucker die Höhe des Glukoseanteils im Blut – dieser wird auch als Blutzucker- oder Glukosespiegel bezeichnet. Die Glukose stellt den wichtigsten Energielieferanten des Körpers dar, den vor allem die roten Blutkörperchen und das Nierenmark zur Energiegewinnung benötigen. Bei einigen Typ-2-Diabetikern reichte die Messung des Urinzuckers aus – da dieser jedoch nur Aufschluss drauf gibt, ob der Blutzuckerwert über der Nierenschwelle (> 180mg/dl bzw.  > 10mmol/l) liegt, ermitteln diese ihre Werte auch über den Blutzucker. Für den Insulin spritzenden Diabetiker hingegen ist es jedoch notwendig, dass er den genauen Wert seines Blutzuckers kennt, da er sie zur Berechnung seiner Insulindosis und zur Erkennung und Prophylaxe von Unterzuckerungen und auch Überzuckerungen benötigt.

Blutzuckermessung

Der Blutzucker wird aus einer Blutprobe, meist aus Kapillarblut gemessen. Als Maßeinheit dient in den meisten Ländern die Einheit mmol/l (Millimol pro Liter). Da die Umstellung in den alten Bundesländern seit 1954 nie durchgeführt wurde, wird dort immer noch mit der veralteten Einheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter) gemessen. Ebenso verhält es sich u. a. in den USA, Frankreich und in Japan. Aus diesem Grund gibt es Messgeräte, die das Ergebnis wahlweise in mg/dl oder in mmol/l anzeigen. Da der Umrechnungsfaktor zwischen beiden Einheiten größer als die üblichen Schwankungen des Blutzuckerspiegels ist, kann man die Maßeinheit schon anhand der Größenordnung des abgelesenen Wertes erkennen (< 25 → mmol/l und > 25 → mg/dl). Umrechnung: 1 mmol/l = 18,0182 mg/dl Der Blutzuckerspiegel kann heutzutage mit kleinen Messgeräten sehr schnell bestimmt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Messmethoden. (Siehe auch Messmethoden!)

Visko-Mineralschaum

Viskoelastischer Mineralschaum Viskoelastischer Mineralschaum ist eine Erfindung der NASA für die hohe Belastung der Astronauten im All. Heute ist er in Millionen Haushalten für besonders hochwertige Matratzen, Auflagen und Kissen im Einsatz. Das Besondere: Visko wird durch die Körperwärme weicher, passt sich der Anatomie des Körpers in jeder Lage perfekt an und sorgt so für einen tiefen und gesunden Schlaf – das kann so kein anderes Material. Aufgrund seiner enormen Elastizität nimmt der viskoelastische Mineralschaumstoff nach Beanspruchung wieder seine Ursprungsform an. Exponierte Körperpartien, wie Schultern, Rücken, Hüften und Arme können besonders gut durch die sanfte Druckentlastung der feinen Blutgefäße der Haut durchblutet werden.  Durch die hohe angleichende Elastizität bewährt sich Visko-Weichschaum nicht nur in der Medizin, sondern ebenso in der Matratzen- und Kissenproduktion. Das Bedürfnis nach häufiger Veränderung der Liegeposition kann durch die besondere Druckentlastung im Nacken, Schulter- und Hüftbereich, sowie an Kniegelenken und vor allem der Wirbelsäule, reduziert werden. Es fördert somit ein entspanntes und erholsames Schlafverhalten. Bei orthopädischen Beeinträchtigungen, Knochenbrüchen, längerer Bettlägerigkeit etc. kommen Visco-Weichschaumkern-Matratzen besonders häufig zum Einsatz.